Innovatives Projekt

Wann startet der erste mobile Trainingsraum?

Die Idee ist bestechend: Ein Elektrobus fährt in Dörfer und Stadtviertel. In seinem Innern befindet sich ein gut ausgestatteter Raum: Hier können ältere Menschen ihre körperliche und geistige Beweglichkeit üben oder sich beraten lassen. Das neue Projekt von Pro Senectute beider Basel ist einzigartig in der Schweiz. Es startet aber nur mit Ihrer Spende.

«Das Aktiv-Mobil ist ein bisschen wie früher der Migros-Wagen», erklärt Geschäftsleiter Michael Harr, «wenn die Menschen nicht mehr zu uns kommen können, dann fahren wir zu ihnen.» Der Wagen von Pro Senectute beider Basel verkauft aber nichts, sondern lädt zu Aktivitäten ein. Ältere Menschen erhalten im «Aktiv-Mobil» die Möglichkeit, sich zu bewegen – ganz niederschwellig, in Alltagskleidern, angeleitet von Fachpersonen. Auch Gedächtnistraining ist im innovativen Projekt vorgesehen.

Zudem kann der multifunktionale Bus als mobile Beratungsstelle oder als Digital Café genutzt werden. Vieles ist möglich – die Inhalte sind noch offen. Im Zentrum steht jedoch die Förderung der körperlichen Mobilität.

Beweglich bleiben im Alltag
Ein regelmässiges Training ist für ältere Menschen wichtig. Sich anziehen, essen, putzen und einkaufen sind Alltagsaktivitäten, die Beweglichkeit, Koordination und Kraft erfordern. Wie Studien aufzeigen, sind die motorischen Fähigkeiten vieler alter Menschen so niedrig, dass diese Alltagsaktivitäten zur Hürde werden. Oftmals sind Stürze und komplizierte Brüche die Folge von Gleichgewichtsproblemen. Und der kleiner werdende Bewegungsradius verstärkt die soziale Isolation.

Angepasstes Training
Das muss nicht sein: Ein älterer Organismus kann trainiert werden wie ein junger – vorausgesetzt, das Training ist dem Alter angepasst. Gerade in ländlichen Gebieten fehlt es aber an solchen Möglichkeiten. Zudem können hochaltrige Menschen oft nur noch kurze Wege gehen. Diese Lücke füllt Pro Senectute beider Basel mit dem «Aktiv-Mobil».

Zusammenarbeit mit Gemeinden und Quartieren
Der mobile Trainings- und Beratungsraum soll zusammen mit Gemeinden in Baselland und ausgewählten Standorten in Basel-Stadt betrieben werden. Er wird nach Bedarf und in einem festen Turnus zum Einsatz kommen. Pro Senectute beider Basel organisiert die Einsätze und stellt die Fachpersonen.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!
Das innovative Projekt von Pro Senectute beider Basel kann für ländliche Kantone wegweisend sein. Die Anschaffung, der rollstuhlgerechte Umbau und die Ausstattung des Elektrobusses kosten rund 300 000 Franken. Dieser Betrag muss vollständig mit Beiträgen von Stiftungen und durch private Spenden gedeckt werden. Wir sind also auf Ihre Unterstützung angewiesen! Die Betriebskosten von rund 35 000 Franken pro Jahr werden durch Pro Senectute beider Basel und Stiftungsmittel abgedeckt.

Herzlichen Dank für Ihre Spende!