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Akzent Magazin_2015_06_Leseprobe

Nr. 6 /15 Inhalt Editorial Liebe Leserin, lieber Leser In unserer heutigen Spassgesellschaft hätten immer weniger Menschen mit Religion etwas am Hut, stellt unser Autor Roger Thiriet in seinem Artikel über die Kundenweihnacht fest. Aber heisst das zwangsläufig, dass weniger geglaubt wird als früher? In der Dezemberausgabe unseres Magazins gehen wir demThema «gelebter Glaube» nach.Wir haben uns mit dem Münsterpfarrer Lukas Kundert und dem Benedik- tinerpater Leonhard aus Mariastein über Fragen rund umVolksfrömmigkeit unterhalten und uns mit Beispie- len praktizierter Nächstenliebe auseinandergesetzt. Bei der Recherche zu unseren Artikeln sind wir auf In- teressantes gestossen. Noch immer nehmenTausen- de von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Konfession den Weg hinauf zur lieben Frau im Stein am Fusse des Blauen unter die Füsse. Sie bitten die Muttergottes um Hilfe oder «stellen sich in den Strom der Gebete», wie es Pater Leonhard ausdrückt. Einige stiften eine Votivtafel. Unser Mundartkolumnist Beat Trachsler schreibt darüber. Dann sind da traditionelle Formen der Solidarität mit Benachteiligten, wie sie von der Heilsarmee gelebt wird, die mehr macht, viel mehr als im Advent in den Strassen zu singen und fromme Choräle zu spielen. Auch die Kundenweihnacht, im 19. Jahrhundert vom christlichen Jünglingsverein (heute CVJM) ins Leben gerufen, lebt – und wie. Neuere Beispiele praktizierten Christentums haben wir im Kleinbasel gefunden. In der katholischen Sankt Josephskirche kommen Menschen aus gegen vierzig Nationen zusammen – sie feiern nicht nur ihre Gottes- dienste in deutscher, englischer und portugiesischer Sprache, sie leben ihre Gemeinschaft mit gemeinsa- men Essen und Reisen. Die reformierte Matthäusge- meinde betreibt ein «Sonntagszimmer» in dem 52 Mal im Jahr dieTüren weit offen sind für Obdachlose, Men- schen, die in einem Flüchtlingsheim leben, für solche, die überhaupt keinen finanziellen Spielraum haben, oder andere, die einsam und nicht von Familie und Freunden umgeben sind. Es gibt Menschen, die ein Erweckungserlebnis haben, die der Glaube «anspringt». Wir schildern ihnen den Werdegang von Andreas, der die Konfession, in die er geboren wurde, verlassen hat, um in einer evangeli- kalen Kirche Pfarrer zu werden. Vielleicht ist es tatsächlich so, wie Roger Thiriet schreibt: dass immer weniger Leute mit Religion et- was am Hut haben, vielleicht hat auch Pfarrer Kundert recht, der feststellt, dass der Begriff Religion immer mehr verwässert wird – Das Bedürfnis zu glauben und, im besten Sinne des Wortes, «Gutes zu tun» ist aber bei vielen Menschen vorhanden. Das macht Mut. Ge- rade in unserer heillosen Zeit. In diesem Sinne wün- schen wir Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, besinnli- che und frohe Weihnachtstage. Herzlich Ihre Akzent Magazin-Redaktion Schwerpunkt Heilige, Reliquien und Amulette 2 Wo man neue Lieder singt 9 Suppe, Seife, Seelenheil 12 Unsere liebe Frau im Stein 17 Oh du fröhliche, stillr Nacht für Einsame 20 Die Geschichte einer Bekehrung 22 Weit offeneTüren für alle 27 Feuilleton D Maria het ghulffe 32 Schüttelt die Pflaumen! 34 Joseph Victor von Scheffel: «Ekkehard» 35 Kultur-Tipps 36 Pro Senectute beider Basel In eigener Sache 39 Hilfsmittel Shop + Service 40 Vermögensberatung 41 Beratung 42 Hilfe zu Hause 43 Akzent Forum Im Gespräch 44 Führungen & Vorträge 45 Computer, iPad & Fotografie 47 Sprachen 48 Sport und Bewegung 50 Gesundheitsorientiertes Krafttraining 52

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